Über

Eike Schmidt

ES

… ich habe Figurentheater an der staatlichen Hochschule für Musik und darstellende Kunst in Stuttgart studiert.

Es sind die Bilder des Figurentheaters, die für mich einen neuen Zugang zu den Fragen in unserer Welt schaffen. Nichts macht mich weniger einsam, als die Bilder dieses Theaters. Sie lassen mich gemeinsam mit dem Betrachter über die Fragen unserer Zeit nachdenken. Ich glaube, nichts verändert die Welt mehr als sich diesen Fragen zu stellen. Ich denke, nichts fördert die Erkenntnis mehr als der Austausch über das Bild. Es sind die Erinnerungen an vergangene Bilder, die mich heute noch beeinflussen. Das ist fast wie in einem Gleichnis.

29.000 Tage

Lukas 14, 7-11

…ein Gleichnis mit 9 Tischen
Ich bin auf eine Hochzeit eingeladen. Ich bin schick angezogen, habe ein tolles Hochzeitgeschenk dabei und bin pünktlich. Aber wo werde ich sitzen? Wie bringe ich mich in die beste Position? Und wie lange habe ich Zeit das heraus zu finden?

  • Künstlerische Mitarbeit: Anna Renner
  • Dauer ca.12 Min.

Lichthauch

Jesaja 60, 1

…und jetzt steh auf und leuchte
Ein Licht wird in die Welt gebracht… Doch wie kann ich es weiter geben? Wie kann ich es annehmen? Und was bin ich bereit zu geben? Eine Liebesgeschichte, die nicht auf einer wahren Begebenheit beruht, sondern auf einer alten Wahrheit.

  • Dauer ca. 10 Min.

Eine Frage

Matthäus 28

…eine Lüge oder die Wahrheit? Einschränkung oder die Freiheit? Das Ende oder der Anfang? Eine Inszenierung über nur eine Frage. Was beutetet es für dich?

  • Dauer ca. 10 Min.

Und dann sagte Jesus: „Welches Bild kann das Reich Gottes am Besten wiedergeben? Womit soll ich es vergleichen?“

Lukas 13,18 Die Bibel

„Vielleicht gibt es schönere Zeiten, aber diese ist die unsere“

Jean Paul Sartre Romancier, Dramatiker, Philosoph

„Wenn ich Jahre später an ein starkes Theatererlebnis denke, dann finde ich in meinem Gedächtnis ein Kernstück eingegraben… Ich habe keine Hoffnung, mich an die Sinngehalte genau zu erinnern, aber vom Kern her kann ich eine Bedeutung von Erinnerungen rekonstruieren. Und damit hat das Theater seinen Zweck erfüllt: ein paar Stunden können mein Denken für den Rest meines Lebens umgestalten.“

Peter Brook

Refugium der Zeit

Refugium
der
Zeit
Figurentheater im sakralen Raum
Eine Gruppe junger Kunstschaffender macht sich, im Dialog mit einem uralten Gemäuer, auf die Suche nach der Essenz der „christlichen“ Werte. Ein unaufgeregter Aufruf, den Blick in kontroversen Zeiten zurück auf das Wesentliche zu lenken…
  • Dauer ca. 60 Min
  • auf Anfrage für beinahe jeden Kirchenraum adaptierbar
  • ohne Sprache

Wen gibt es unter uns, der nicht in seiner einsamsten Stunde von dem Wunder einer Gemeinschaft geträumt hätte, die voller musikalischer Freude wäre ohne Mauern und ohne Grenzen, frei und eigenwillig genug, um sich dem Gegenüber wieder zu nähern, um wieder etwas zu finden, dass einen verbindet und um das eigene Bewusstsein zu beleuchten? Es ist hauptsächlich das Lebendige, das Durcheinander der Beziehungen, das Innen und das Außen, das die Zeit an diesem Ort zum Erliegen bringt.

Sie sind unter uns, die, die Angst um ihren Wohlstand haben und diese als Sorge um drohenden Werteverfall tarnen. Sie sind unter uns, die, die gegen Liebe wettern, welche der eigenen nicht zu gleichen scheint. Sie sind unter uns, die, die sich jeder Veränderung verschließen und dabei lautstark pochend auf „christliche“ Werte berufen. Doch, welche Bedeutung kann diesen noch zukommen, in einer Zeit, in der christliche Gotteshäuser allsonntäglich kaum die ersten Reihen zu füllen vermögen, Gebote für andere, doch nicht für einen selbst Gültigkeit zu haben scheinen?

von und mit
> Eike Schmidt
> Lena Fritschle
> Sven Hartlep
> Hanna Ebenau
> Pino Leubner
> Joachim Fleischer

weitere Projekte

Inszenierte Gleichnisse
7
Kircheninszenierungen
2
Abendprogramme
2
Zuschauer, die früher gegangen sind
0

Persönlich

Eike Schmidt
0152 / 561 643 32

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